Archiv für das Jahr: 2009

DICD

Nach langer Zeit haben wir wieder einmal ein Architekturbüro betreut.
Für DI Manfred Waldhör aus Linz haben wir ein Corporate Design vom Logo bis zu den Drucksorten und zur Homepage (Stand Dezember 2009: noch nicht online) gestaltet.

Am Punkt.

Frage von Der Standard | Rondo (16. Oktober 2009):
Ihre Formensprache ist geprägt durch Klarheit und Reduktion. Die Zeiten im Design standen in den letzten Jahren eher auf wild gemixt, laut und experimentell.

Antwort von Jasper Morrison:
Ich glaube, das Übertriebene kommt zu einem Ende. Ich denke auch, die Designszene konzentriert sich wieder mehr auf Dinge, die tiefer gehen und aufrichtiger sind. Es ist Zeit für das Design, wieder ein Stück erwachsener zu werden und sich daran zu erinnern, dass wir für Menschen gestalten, nicht für Medienpräsenz.

Ja – kein weiterer Kommentar.

Im Oktober des Corporate Design | 4/4 [prenn_punkt]

Das wohl spannendste Projekt ist das Corporate Design von Doris Prenn. Weil wir es hier einerseits mit einen ReDesign zu tun haben, andererseits Doris selbst als Gestalterin vieles mitbringt, was wir auch selbst in unserer Arbeit für wichtig halten: hohe Ansprüche an die Gestaltung, ständiges Hinterfragen des eigenen Wegs und Gestaltungswillen, der zu unserem Job einfach dazugehört.

Also: viele Diskussion, viele Layoutrunden und am Ende die Klärung vieler Detailfragen, die zwar keiner außer uns bewusst sehen wird, die aber die Qualität guter Gestaltung ausmachen…
Und so schaut das Logo aus.

Die Drucksorten und andere Anwendungen sind in Arbeit – spannend in der Erarbeitung und sicher in absehbarer Zeit hier zu sehen…

Im Oktober des Corporate Design | 3/4 [The Standard]

„The Standard“ produziert – im Gegensatz zu 42 – was ganz Konkretes: gesteinsverarbeitende Maschinen – mehr ist dazu noch nicht zu sagen.
Jedenfalls eine sehr konsolidierte und stark konservative Zielgruppe, die wenig Raum für Originalität und Gimmicks im Corporate Design lässt.

Herausgekommen ist trotzdem was, das gediegen seriös und im Details ausgefeilt ist.
Und mit dem wir trotz des vordergründig humorfreien Ansatzes Spaß bei der Arbeit haben.

Im Oktober des Corporate Design | 2/4 [42]

Das – das Auftragsdatum betreffend „älteste“ Projekt ist die 42 – dont’t panic GmbH. Paul Voithofer und Stefan Hartl machen eine Firma, die für alles designt: Kunden (oder die beiden selbst) kommen mit einer Idee und 42 „designt“ die Prozesse, die bis zur Markteinführung des Produkts oder der Dienstleistung und darüber hinaus notwendig sind. Fragen? Eh klar – und vor diesen Fragen sind wir auch gestanden: Eine Firma ohne definiertes Produkt, ohne Branchenzuordnung, im Wesentlichen auch ohne Vorbild. Das einzige, was wir gleich verstanden haben, war der Name – nach Douglas Adams „Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ die Antwort auf eine Frage, die keiner mehr weiß…

Und was ist herausgekommen? Ein recht buntes Erscheinungsbild mit wenig Festlegungen, mit fünf Farbvarianten im Logo, mit zahlreichen weiteren CD-Farben und einem unscharfen Makromotiv. Und eins, das viel Spaß beim Arbeiten damit macht…




Mehr demnächst auf der bereits in Programmierung befindlichen Homepage.

Übrigens war das auch die Aufgabe, die wir unseren Bewerbern für ihre Präsentationen mit auf den Weg gegeben haben… Das war – nachdem unser Projekt bereits praktisch abgeschlossen war – sehr spannend, leider aber nicht für die Öffentlichkeit, weil wir uns zur Vertraulichkeit verpflichtet haben.

Im Oktober des Corporate Design | 1/4

Drei Erscheinungsbilder haben wir im Oktober gestaltet bzw. fertiggestellt.
Was einerseits mengenmäßig überdurchschnittlich ist, andererseits alle thematisch überaus anspruchsvoll sind.
Drum gibt’s hier von Mittwoch bis Freitag, jeweils online zu Mittag einen kleinen CD-Schwerpunkt: 42, The Standard und prenn_punkt…

bachS


Für Bertl Mütter und Miki Skuta haben wir die CD „10 initial epilogues“ gestaltet.

Vor lauter Freude über dieses faszinierende Werk und die wunderbare Aufnahme der Goldberg Variationen von Miki Skuta haben wir jetzt auch noch dieses Doppelkonzert „gestaltet“.

Samstag, 24. Oktober 2009, ab 18 Uhr

Insgesamt eine große Empfehlung:
außergewöhnliche Musik(er)
außergewöhnlicher Ort
außergewöhnlicher Wirt