Archiv für das Jahr: 2009

10 initial epilogues

Und wieder einmal haben wir für Bertl Mütter eine CD gestaltet. Diesmal für seine Arbeit mit dem slowakischen Pianisten Miki Skuta.
Und wieder war es eine Freude, auf Basis der Begeisterung von Bertl ein Layout zu machen – in einer Konsequenz, die meist nur in Zusammenhang mit kompromissloser Kunst möglich ist. Vergleichbares fällt mir zum Beispiel hier ein…

Kaufen kann man die CD direkt bei Bertl Mütter.

Vor lauter Freude über dieses faszinierende Werk und die wunderbare Aufnahme der Bach’schen Goldberg Variationen von Miki Skuta haben wir jetzt auch noch ein Doppelkonzert „gestaltet“.
Hier gibt’s ein paar Seiten mit allen Infos drüber.
Insgesamt eine große Empfehlung:
außergewöhnliche Musik(er)
außergewöhnlicher Ort
außergewöhnlicher Wirt

Fundstück; interessant

Nachdem unser Jobangebot jetzt (erfolgreich – mehr demnächst hier ;-) verschwunden ist – zum Wiedereinstieg nach der Sommerpause eine wirklich beeindruckende Werbeidee…
Nicht nur grafisch, auch in Hinblick auf das Thema „Mensch & Technik“ interessant!

15 Symposien

1996 hat Werner Zöchling von der Personalentwicklung des Magistrat Steyr zusammen mit Andreas Pöchhacker die Reihe der Steyrer FrühjahrsSymposien begonnen.
Und mit wachsendem Erfolg hat sich diese Reihe bis heute gehalten: zu allen möglichen Themen rund um öffentliche Verwaltungen.
Und wir stecken in der Arbeit für die 20110er-Ausgabe.

Gemacht haben wir neben allen notwendigen Drucksorten bis hin zur Wegweisung am Tagungsort jedes Jahr zum jeweiligen Thema eine Titelseite.

Irgendwie im Rückblick interessant anzuschauen, wie sich unsere Titelgestaltung entwickelt hat…
Und wie ein Kunde auch ironische Blicke auf sein Erfolgsprodukt zulässt.

voran! | CD-Audit

Nachtrag zum Thema voran® in eigener Sache: Bei diesem CD-Auftrag haben wir zum ersten Mal vollständig das gemeinsam mit Paul Voithofer von Voithofer+Partner entwickelte CD-Audit angewendet.

Ein Tool zur strukturierten Ananüse von bestehenden Corporate Designs in allen Belangen: von der Organisation der Gestaltungsprozesse, über das/die Logo(s), diverse Parameter wie Farbe, Typografie, Stilelemente… bis zu Tonalität, Sichtbarkeit und Dokumentation. Themen wie „Marke“ und „Corporate X“ (Architektur, Produktdesign…) nehmen wir beobachtend dabei auch noch mit.

Aus dem CD-Audit ergibt sich nach einem Reifegradmodell/Kriterienkatalog für die Beurteilung ein (fast schon objektiv) messbarer Eindruck vom Corporate Design.
Und daraus ein exaktes Briefing für das CD-ReDesign mit klaren Prioritäten.

Für unser Selbstverständnis als CD-Planer – oder „CD architects“, wie der Paul so schön zu sagen pflegt – und unseren Ansatz von CD als strategisches Instrument ein ideales Tool.

voran!

Im Dezember haben wir unter mehreren Mitbewerbern (unter anderem angetreten mit der ach so beliebten Gratispräsentation) den Auftrag für die Neugestaltung des Corporate Design der voran® Maschinen GmbH erhalten.

Seit Beginn dieses Jahres haben wir zunächst ein CD-Konzept erstellt und im Rahmen dessen das bestehende Logo überarbeitet und mit einer Substruktur für die einzelnen Abteilungen (Holding – und darunter: Maschinenbau, Komponenten- und Lohnfertigung, Anlagenbau und Fassadenbau) samt Farbkonzept versehen. Im Zuge des Konzepts haben wir uns durch alle relevanten Bereiche gearbeitet: Farbraum und Typografiekonzept, Imagebilder, Foldertitel, Geschäftsdrucksorten, Gerätebeschriftung, Fahrzeuge, Werbemittel… Die Homepage haben wir wegen der zu erwartenden hohen Komplexität zunächst ausgespart.

In gut acht Wochen war das Konzept gestaltet, diskutiert und freigegeben.
Seitdem arbeiten wir an allen Ecken und Enden an der Umsetzung: die LogoBögen sind übergeben, Brief- und Endlospapier samt Wordvorlagen und Kuverts gibt’s schon, ebenso Typenschilder und Logokleber für Maschinen, Visitenkarten sind in Produktion, die erste „neue“ Preisliste in Arbeit, Messeausstattungen für Shanghai in Produktion, die Homepage in Vorbereitung (Grundlayouts, Content-Interviews…), laufend erscheinen Stelleninserate, Fassadenbeschriftungen sind im Entwurfsstadium.

Den Kunden zeichnet ein hohes Maß an Professionalität und Kooperationsbereitschaft aus, wir helfen mit sauber aufgestellten Kommunikationsstrukturen und gut geplanten, zeitgerechten Projekten.
Und freun uns über das Wachsen eines neuen Erscheinungsbilds!

Zugelassen!

2005 hat Katharina bei uns angefangen – Stellenbeschreibung „Sekretariat“. Irgendwann ist dann der Wunsch nach Grafik-Design-Machen aufgetaucht. Und dann ist unabsichtlicherweise offenbar das passiert, was ich nie sein wollte: Lehrer-Sein.
Und dann der Plan zum Studieren: Im Juni hat Katharina die Aufnahme in St. Pölten auf der New Design University geschafft und heute auf der Kunst Universität Linz – zum Studium „Grafik Design und Fotografie“ in der neuen Professur Tina Frank. Unter zirka 20 von über 180 BewerberInnen! Mit einer beeindruckende Mappe und einer professionellen Klausurarbeit (zur Bekräftigung der Urheberschaft der vorgelegten Arbeitsproben).

Gratulaçion!

Und wir suchen für September eine/n GrafikerIn – mehr demnächst hier!

kasKistl – Mostviertler Spezialitäten revisited…

2008 haben wir das Erscheinungsbild von kasKistl, Ing. Franz Schnetzingers Produktion und Vertrieb von exklusiven Lebensmitteln aus und um Kürnberg, erneuert.

Aus der intensiven Analyse des Mitbewerbs ging vor allem eines hervor: Der neue Auftritt musste visuell kräftiger und eigenständiger werden. Die Entwicklung einer farbstarken Marke bildete den ersten Schritt in diese Richtung.

Inzwischen gibt’s erste Verpackungsdesigns, einen Bus für die Warenauslieferung und ein RollUp, das vor allem bei Verkostungen für Aufmerksamkeit und Wiedererkennbarkeit sorgt.

Zurzeit ist ein Gestaltungssystem für Verpackungen und Etiketten im Entstehen und für die Zukunft ist die Fortführung des Designs im Web und bei den Geschäftsdrucksorten angedacht.

Soweit ist alles ganz normal.
Aber, und das ist das Spannende: Franz Schnetzinger war schon einmal Kunde bei uns. Vor vielen Jahren. Und wir sind mit unserer damaligen Unzuverlässigkeit in Terminfragen recht klar gescheitert. Dass er jetzt nach einer Rundreise durch Studios und Agenturen und vielen Konzeptansätzen wieder bei uns gelandet ist, freut und ehrt uns. Mögen wir dafür sorgen, dass er uns erhalten bleibt… ;-)

Das röda-Projekt | Zwischenstand

Das Projekt läuft jetzt vier Monate. Und es gibt Erfreuliches zu berichten:
Das röda-Team und praktisch alle Leute im Umfeld haben sich in einem Ausmaß in die Kooperation begeben, das bei dem Umfang an Veränderung, den wir da angestoßen haben, nicht zu erwarten war.
Aus dem Umfeld gibt es praktisch nur positive Rückmeldungen. Nicht nur im röda bei Veranstaltungen selbst, sondern auch rundherum: Auf der Straße werden wir angeredet, Leute, die wenig mit dem röda zu tun haben, geben unaufgefordert Rückmeldung.

Die Umsetzung unserer internen Ziele ist gelungen: Obwohl es inzwischen mehr als 150 Einzelprodukte gibt, geht die Umsetzung bei uns wirklich schnell. Sowohl in der Reaktionszeit auf Anforderungen als auch in der Gestaltungsarbeit. Im Vergleich zum Umfang des „Auftrags“ behindern die Arbeiten unser Tagesgeschäft kaum.

Die Produktionskosten sind sehr niedrig.

Die ersten Sponsoren und Inserenten im Programm springen auf. Die stark verbesserte Außenwirkung der röda-Aktivitäten spielt da sicher eine Rolle. Das röda wird als Partner attraktiver.

Und unser professioneller Anspruch im Umgang mit dem Kunden und in Hinblick auf die Produktion hält auch: Projektpläne und intensive Kommunikation, alle Layouts als PDFs zur Abstimmung mit dem röda, Korrektorat zur Qualitätssicherung, einwandfreie Daten und saubere Aufträge an die Lieferanten, Verwaltung der Produktionen über unsere Standardabläufe, Feedbackschleifen…

Und: Wir haben Freude an der Sichtbarkeit unserer Arbeit in der Stadt und im Umfeld. Und an den Rückmeldungen. Und an der Grundstimmung, dass Corporate Design was weiterbringt.
Und die Spannung, wie‘s weitergeht und wie sich unsere Arbeit im Lauf der Zeit weiter auswirkt. Und am Spaß, das zu machen.