Archiv für das Jahr: 2010

Nau SERVuS…

Berthold Tempelmayr hats geschafft: Beim Blick aus seinem Bürofenster sieht er nur mehr SERVuS.
Dafür haben wir die dem Standort gegenüberliegende Auslagenfassade des ehemaligen Mitterhuemer-Geschäfts vollflächig gestaltet. Das schaut nicht nur gut aus – vorallem wegen der Fotos, die Christof im Rahmen der Unternehmensdokumentation gemacht hat – sondern ist auch gut fürs Stadtbild. Die mit Packpapier verklebten Scheiben waren jedenfalls wesentlich unattraktiver…

Umgesetzt hat das Projekt Baumgartner Beschriftung.

Logo Ulrike Griebler

Irgendwie kommen Logos immer gehäuft… – und so sind grad wieder drei Logos fertig geworden:
1. Für die Restaurateurin Ulrike Griebler haben wir neben dem Logo auch Geschäftsdrucksorten und die Baustellentafeln gestaltet.

GRB_ersch_thumb

Eine Kartenserie mit Referenzprojekten ist in Vorbereitung, das Firmenauto fällt ab Ostern 2010 auf und die neue Homepage wird in den nächsten Wochen online gehen.

Edit: Die Website ist fertig und online.

Fotos mit Sicherheit

Für die Website und diverse Drucksorten im Rahmen unserer CD-Planung und -Betreuung waren bei SERVuS Sicherheitstechnik Steyr Fotos nötig: Die sind im Betrieb und auf Baustellen entstanden – ebenso wie Porträts der Mitarbeiter.

SER_fotos_mit_thumb

Die Kunst der Jagd – auf der Pirsch

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

In den Sammlungen des Nieder­österreichischen Landesmuseums

Auftraggeber Niederösterreichische Museum ­BetriebsgesmbH
Rahmen Sonderausstellung
Standort Kulturbezirk St. Pölten, ­Landesmuseum, zwei Galerieräume
Fläche 330 Quadratmeter
Kurator Direktor Dr. Carl Aigner
Thema Gemälde, jagdliche Kunst­objekte
Planungsphase 2007
Laufzeit 2007–2008

Herausforderung
Innovative ­Ge­staltungsmaßnahmen im Rahmen einer Kunstpräsentation, Ver­wendung von vorhandenen Ressourcen im Sinne der Nachhaltigkeit

Umsetzung
Waidmännische Grüntöne unter­streichen das Thema und heben die Exponate atmosphärisch hervor. Im Farbton verhaltene, schattenhafte jagdtypische Makromotive vermitteln ein lebendiges Stimmungs­bild und unterlegen die „Kunst der Jagd“ ­inhaltsbezogen.
Klare Sichtachsen erleichtern die inhaltliche Orien­tierung. Die schwe­bende Präsenta­tion unsichtbar ab­gehängter Expo­nate erzeugt luftige Leichtigkeit. Eine Akustikcollage zur Jagd verdichtet die Raumatmosphäre.

Text: Doris Prenn

Altes Zeugs | Das Ticket

Unter dem Titel erscheint was aus grauer Vorzeit – Entwürfe, die beim Archivieren oder zufällig wieder auftauchen. Und die ich selbst schon (fast) vergessen hab. Manches gefällt mir immer noch, manches ist nur skurril.

Zeitung Wintereder

Angestellt in der Medias-Werbeagentur in Linz – 1988 bis 1991: Irgendwann hab ich dort aus Satzfahnen, CopyProofs und CreativCollection-Illustrationen meine erste Zeitung zusammengepickt. Das Erscheinungsbild war sicher nicht von mir.

Das zweite Internet

Ich: „Haben Sie schon irgendwelche Gedanken oder Ideen für Ihren neuen Internetauftritt, die wir berücksichtigen sollen?“
Kunde: „Ja. Wir wollen auf keinen Fall in das Internet, wo schon alle sind, wir dachten da an etwas Exklusiveres!“

©ausderHölle

Bauernmuseum Mondseeland

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Auftraggeber Verein Bauern­museum Mondseeland
Rahmen Museumsneubau mit Veranstaltungszentrum innerhalb eines Freilicht­museumsgeländes
Standort Mondsee | ein Raum
Fläche 100 Quadratmeter
Kurator DI Johannes Pfeffer
Thema Mondseer Bauernleben im ­Jahresablauf
Planungsphase 2007–2008
Laufzeit
ab 2008

Herausforderung
Zeitgenössische Präsentation ­historisch-traditioneller Bauernarbeit

Umsetzung
Schwarzer Gussasphaltboden und historische Schwarz-Weiß-Foto­grafien dominieren die Ausstellung farblich. Weiße Zitate der Bauern­regeln zu den zwölf Monaten ­fun­gieren als gut sichtbares Leit­system auf dem dunklen Boden.

Im Zentrum der Ausstellung steht ­exemplarisch für die bäuerlichen ­Tätigkeiten im Lauf eines Jahrs ein lebensecht inszenierter, scheinbar schwebender Acker. Von der Ackerscholle und -furche über die Aussaat, Getreidesetzlinge und -ähren bis hin zum Stoppelfeld werden auf sechs Metern Länge die Jahreszeiten am Beispiel eines Getreidefeldes simu­­liert. Ein attraktiver Objekt­vorhang trennt den Raum optisch und ­präsentiert die notwendigen ­Arbeitsgeräte.

Entlang der Wände werden die ­Jahreszeiten durch lebensgroße ­Abbildungen historischer Schwarz-Weiß-Fotografien mit passend ­posi­ti­onierten Originalobjekten dar­gestellt. Transparente Bild-/Text­hänger rhythmisieren den Raum und informieren über die zehn Themenschwerpunkte Düngen, Pflügen und Eggen, Säen, Mähen, Gras, Heu, Obst, Milch, Wald, Getreide und Mais. In die Wandabwicklung eingeschnittene Monitore mit historischen Film­sequenzen sowie Oral-History­-Akustikstationen runden die Aus­stellung ab.

Text: Doris Prenn