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bwv 988
aus verschiedenen gründen
gelten die goldbergvariationen
als ein olymp der klaviermusik
und sind doch, merkwürdig,
äußerst selten im konzert zu
erleben.
miki skuta bach spielen hören,
heißt, es mit jemandem zu tun
zu haben, der um die herkunft
der musik vom cembalo weiß,
auf dem es nötig ist, dynamische
einschränkungen durch ge-
schickt gesetzte und schlüssige
agogische nuancen auszu- gleichen.
skuta kann das, und das, ohne
in sentimentalisch parfumierte
schwelgereien zu verfallen: ein
nüchterner, kristallklarer ton -
und doch mit einer wärme, wie
wir sie möglicherweise bei anderen vermissen.
miki skuta spielt auf einem
bösendorfer 225 - mit
unterstützung von klavierhaus
weinberger, enns. |