Freitag, 18. Februar 2011
Martina

Für das NÖ Landesmuseum haben wir die Sonderausstellung „Aliens – Pflanzen und Tiere auf Wanderschaft“ mit Grafik Design versehen, das Konzept und die Szenografie kommt von Doris Prenn.

Die Sonderausstellung Aliens thematisiert Neophyten und Neozooen, die in Österreich über Einschlepp­vektoren wie Handel und Verkehr ­eingebracht wurden und mittlerweile heimisch sind.

BesucherInnen ­be­treten die Ausstellung durch eine Sicherheitsschleuse, gelangen vom schwarz-gelben Vorraum mit ­interaktiven Definitionsklappen, über die im leuchtend gelben Ton ge­hal­tenen Gang gezeigten Aus­brei­tungs­mechanismen zu Zuwanderern und Rückwanderern, in den ­Sonderausstellungsraum.

Der Hauptraum der Ausstellung ist Neobiota in Österreich gewidmet. Strahlende Leitfarben gliedern den Hauptbereich der Sonderausstellung. Die Inszenierung schließt mit drei Kuben, die die Themen­kreise Klimaschutz, Naturschutz und Gesundheit aufgreifen.

Im Museumslabor bieten interaktive Stationen vertiefende Informationen für große und kleine BesucherInnen.

Ein flughafenähnliches Überkopf-Leitsystem führt die BesucherInnen durch die Ausstellung und grenzt den – baulich zur Dauerausstellung teilweise durchlässigen – Bereich ab.

Text: Doris Prenn

Dienstag, 18. Januar 2011
Michael Atteneder

Die Interessensgemeinschaft der Steyrer Architekten IGAS ist mit einem schönen Projekt an uns herangetreten: einer Ausstellung anlässlich 40 Jahre Seelsorgezentrum Ennsleite.

Die Kirche auf der Ennsleite gilt als Meilenstein der modernen Architektur in der 2. Republik. Und sie ist, jedenfalls in Steyr, als solcher völlig unterschätzt. Und einen persönlichen Bezug gibts auch: Mein Vater Erich Atteneder hat bei seinem Berufsstart in der (verblichenen) Baufirma Zwettler als einen der ersten Jobs das Zeichnen der komplexen, x-förmigen Schalung ausgefasst.

Geld war in bescheidenem Ausmaß vorhanden und so haben wir den Auftrag mit niedrigem Honorar aber viel Freude angenommen. Die Architekten wollten eine Ausstellung und einen Katalog. Zuviel fürs knappe Budget. Und wir hatten die Idee, wie beides realisierbar ist: Der Katalog ist die Ausstellung und die Ausstellung ist der Katalog.

Nebenbei haben wir für die Drucksorten zur Bewerbung gesorgt: Flyer, Plakate, Einladung, Banner…

Bei der Vernissage war es dann schön zu beobachten, wie sich die Besucher in der Ausstellung zurechtfanden und sich aus der Ausstellung „ihren“ Katalog abgerissen und in der Mappe gesammelt haben.

Fein war auch, dass zwei Architekten der Arbeitsgruppe 4 anwesend waren: Johann Georg Gsteu und Friedrich Kurrent. Die Statements der alten, hochwachen und ob ihres Lebenswerks entspannt über den Dingen stehenden Männer zur Entstehung des Seelsorgezentrums, das Verhältnis von Künstler und Bauherr, die Architektur damals und an sich waren kurzweilig und interessant.
Besonders, wenn auch traurig: Johannes Spalt, der dritte Architekt ist praktisch zeitgleich mit der Ausstellungseröffnung verstorben.

Hier der Katalog (und die Ausstellung) als PDF.

Freitag, 14. Januar 2011
Michael Atteneder

Zur mobilen Ausstellung, die wir mit prenn_punkt, Dr. Doris Prenn gestaltet haben, ist auch ein Anwendungshandbuch für die KindergärtnerInnen entstanden.

Donnerstag, 13. Januar 2011
Michael Atteneder

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Auftraggeber UAK (Umweltakademie) des Landes OÖ und IFAU (Institut für ­Angewandte Umweltbildung)
Rahmen Mobile Ausstellung
KuratorInnen Sylvia Zierer, Margit Hammer, Mag. Dr. Oskar Schachtner
Thema Erforschen von Umweltphänomenen zu den Themenbereichen Boden, Wasser, Klima und Energie, Stoffkreislauf
Planungsphase 2008–2009
Laufzeit Dauer

Herausforderung
Flexible und multifunktionale Um­setzung von spannenden ­Experi­menten zur Umwelt

Umsetzung
Das Thema „Umwelt“ für Kinder­gärten wird in insgesamt 16 Stationen aufgegriffen. Zentrale Themenbereiche sind Boden, Wasser, Energie und Klima sowie Stoffkreislauf. Dem Motto „Lernen durch ‚be‘greifen“ folgend wurden jeder Station unterschiedliche Materialien zum ­Experimentieren und Erforschen ­zugeordnet.

Die Ausstellung besteht im Sinn funktionalen Designs aus kompakten, stapelbaren Kuben, die sicheres Transportmittel, attraktive Aus­stel­lungsfläche und strapazfähige ­Arbeitsfläche in sich vereinen. Die Kuben wurden mit lasierendem ­Direktdruck auf Holz entworfen. ­Bereits die Außenhaut jeder Station symbolisiert das Thema und visua­lisiert über die verwendeten Makromotive unaufdringlich aber erkennbar den Inhalt.

Dazu entstand bei uns auch das dazugehörige Anwendungs-Handbuch.

Text: Doris Prenn

Freitag, 17. Dezember 2010
Michael Atteneder

Berthold Tempelmayr hats geschafft: Beim Blick aus seinem Bürofenster sieht er nur mehr SERVuS.
Dafür haben wir die dem Standort gegenüberliegende Auslagenfassade des ehemaligen Mitterhuemer-Geschäfts vollflächig gestaltet. Das schaut nicht nur gut aus – vorallem wegen der Fotos, die Christof im Rahmen der Unternehmensdokumentation gemacht hat – sondern ist auch gut fürs Stadtbild. Die mit Packpapier verklebten Scheiben waren jedenfalls wesentlich unattraktiver…

Umgesetzt hat das Projekt Baumgartner Beschriftung.