Dienstag, 4. Mai 2010
Michael Atteneder

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Auftraggeber Marktgemeinde Ybbsitz
Rahmen Sonderausstellung
Standort FeRRUM Ybbsitz, drei Räume
Fläche 90 Quadratmeter
KuratorInnen Dr. Harald Tanzer, Mag. Monika Schelmbauer, Dr. Josef Sonnleitner
Thema Retrospektive zum Werk des Schmiedepapstes Alfred Habermann
Planungsphase 2005–2006
Laufzeit 2006–2007

Herausforderung
Zusammenarbeit mit Künstler Alfred Habermann, erste Sonderausstellung im FeRRUM Ybbsitz

Umsetzung
Die Präsentation fängt das glühende Feuer, das tiefdunkle Schmieden ­sowie das graue Schimmern des ­Eisens ein. Verschiedene dem Eisen nachempfundene Grautöne ver­binden die Räume und trennen sie zugleich in abgegrenzte Themen­bereiche. Von der Decke abgehängte, essenartige Vitrinen und ein rot leuchtendes Orientierungsband ­vertiefen den Werkstattcharakter. Die abstrakte Schmiede wird atmosphärisch durch Akustik- und Multimediamodule komplettiert.

Makromotive aus Entwürfen von ­Alfred Habermann an den Wänden und Multimediastationen im ­Schmiedefeuer unterstreichen die künstlerischen Aspekte ­Habermanns im zweiten Raum.

Im letzten Raum – den Ehrungen des Schmiedepapstes gewidmet – ­bilden sieben nach hinten geneigte Schwarzblechstelen in kreisförmiger Anordnung eine nach oben strebende Flamme. Eine Touchwall mit zehn Touchpoints erlaubt interaktiv und ­individuell vertiefende Informationen zu Alfred Habermanns Leben und Werk.

Dazu entstand bei uns auch der dazugehörige Text-Bild-Band.

Text: Doris Prenn

Dienstag, 20. April 2010
Michael Atteneder

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Auftraggeber Serviceclubs Eferding: Rotary, ­Soroptimist, Roundtable, Kiwanis
Rahmen Sozialprojekt
Standort Aschach an der Donau, ­Donaupromenade
Länge 2 Kilometer
Kuratorin Dr. Doris Prenn
Thema Geschichte des Marktortes anhand historischer Gebäude
Planungsphase 2007–2009
Laufzeit ab 2008, Erweiterung 2009

Herausforderung
Entwicklung eines universellen ­Designs für konsequente Barriere­freiheit

Umsetzung
Für die elf Schwarzblechstelen wird ein zurückhaltendes Design ent­wickelt, das sich harmonisch in ­die Donaupromenade einfügt und ­zugleich den Anforderungen an ­universelles Design sowie Technik entspricht. Das Leitsystem ist in die Audiodeskriptionen integriert.

Schwenkbare Tastelemente, taktile Architekturfassadenmodelle, Videoübersetzungen in Gebärdensprache, Audiodeskriptionen und Easy-to-Read-Texte machen den kultur­historischen Weg entlang der Donau für alle ­Menschen zugänglich und ­informativ.

Die Kooperation mit einer Focusgroup gewährleistet volle Funktio­nalität.

Text: Doris Prenn

Freitag, 16. April 2010
Michael Atteneder

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Auftraggeber Nationalpark O.ö. Kalkalpen Ges.m.b.H.
Rahmen Neues Besucherzentrum ­Hengstpasshütte
Standort Rosenau am Hengstpass, ein Ausstellungsraum, Shopwand, Außenbereich
Fläche 30 Quadratmeter
KuratorInnen Direktor Dr. Erich Mayr­hofer, Mag. Angelika Stückler, Ing. Hartmann Pölz
Thema Beutegreifer Adler, Luchs, Wolf vor dem Hintergrund des Märchens „Rotkäppchen und der Wolf“
Planungsphase 2009
Laufzeit ab 2009

Herausforderung
Höchste Informationsdichte auf kleinstem Raum unter ­Berücksichtigung von Interaktivität

Umsetzung
Historische Illustrationen des ­Märchens „Rotkäppchen und der böse Wolf“ fungieren als Hintergrundfolie für die Präsentation.

Über zwei Meter hohe Konturschnitte von Rotkäppchen und Wolf dienen als Leitfiguren, denen man vom ­Außenbereich über Shop und Infocenter im Erdgeschoß und entlang der Treppe bis zum eigentlichen Ausstellungsbereich begegnet.

Sechs interaktive Stationen zeigen ­alles über Luchs und Adler sowie den bereits im 19. Jahrhundert ausge­rotteten Wolf. Jede Stele ist ­einem Themenschwerpunkt gewidmet, jede Seite einer Stele einem Beutegreifer. Die auf Rollen beweg­lichen Stelen können, ähnlich einem überdimensionalen Puzzle, zusammengefügt werden und ergeben ein informatives Bild des jeweiligen Tieres. Akustische Tierstimmen­aufnahmen und tastbare Spuren komplettieren die Ausstellung.

Text: Doris Prenn

Dienstag, 16. März 2010
Michael Atteneder

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Sommer­frische in Ybbsitz
Auftraggeber Marktgemeinde Ybbsitz
Rahmen
Sonderausstellung
Standort
FeRRUM Ybbsitz, drei Räume
Fläche
90 Quadratmeter
Kurator
Dr. Harald Tanzer
Thema
100 Jahre Sommerfrische
Planungsphase
2006–2007
Laufzeit
2007–2008

Herausforderung
Kosteneffiziente Planung und nachhaltige Ver­wendung von bereits für die Sonderausstellung „Die Welt – ein Amboss“ entwickelten Ausstellungsmodulen. Identifikation der Bevöl­kerung mit dem Ausstellungsprojekt durch intensive Kooperation. Alle ­Exponate und Fotos sind Leih­gaben aus der Bevölkerung.

Umsetzung
Leitmotiv und Basis der Ausstellung bilden Natur und landschaftliche Gegebenheiten, die in satten Grün­tönen präsentiert werden. Eine themen­bezogene Vitrinengestaltung mit ­unkonventionellen Materialien unterstützt unaufdringlich die Inhalte. Alle Ausstellungselemente werden mit Grasplatten überzogen.

Der erste Raum zeigt die naturräum­lichen Voraussetzungen, die Ybbsitz zur Sommerfrische werden ließen. Historische Wanderschuhe am grasgrün unterleuchteten Orientierungsband dienen als Leitsystem.

Der zweite Raum widmet sich der Geschichte der Sommerfrische von der Monarchie bis zur Gegenwart. Überlebensgroße Abbildungen ­his­torischer Fotografien mit passend positionierten Originalobjekten ­werden zu dreidimensionalen Geschichtsbildern. Abschluss und ­Höhepunkt der Ausstellung bildet ein 3D-Säulenwald, der überraschende Einblicke in das Ybbsitz der Gegenwart bietet.

Die Touchwall erlaubt interaktiv und individuell vertiefende Informationen zur Sommerfrische in Ybbsitz.

Dazu entstand bei uns auch der dazugehörige Text-Bild-Band.

Text: Doris Prenn

Freitag, 12. März 2010
Michael Atteneder

Unter dem Titel erscheint was aus grauer Vorzeit – Entwürfe, die beim Archivieren oder zufällig wieder auftauchen. Und die ich selbst schon (fast) vergessen hab. Manches gefällt mir immer noch, manches ist nur skurril.

Interaktivstation FAZAT Steyr

Da haben wir irgendwann Hard- und Software samt Userinterface mitentwickelt. Muss ewig her sein und ist echt scheußlich. Oder?