Freitag, 28. Januar 2011
Tobias Zachl

„Wir denken bei allem nach, wie es anders noch besser geht.“ Das ist das Motto, unter dem Ing. Ingomar Böhm seit Jahrzehnten Druckkessel fertigt. Diese Optimierungen sind meist nicht sichtbar, weil sie sich auf Ebene des Materials und dessen Verarbeitung abspielen.

Damit man dennoch was davon sieht, haben wir auf Basis der im (bestehenden) Logo verwendeten Schrift ein Qualitätslabel gestaltet, das jeder Druckkessel trägt: double value – half costs. Durch die hohe Qualität müssen die Druckkessel nämlich nur halb so oft einer Kontrolle unterzogen werden wie die anderer Hersteller.

Ein weiteres Projekt war die Umsetzung der Website, die sich am Imagefolder orientiert, den wir 2007 gestaltet haben.

Dienstag, 18. Januar 2011
Michael Atteneder

Die Interessensgemeinschaft der Steyrer Architekten IGAS ist mit einem schönen Projekt an uns herangetreten: einer Ausstellung anlässlich 40 Jahre Seelsorgezentrum Ennsleite.

Die Kirche auf der Ennsleite gilt als Meilenstein der modernen Architektur in der 2. Republik. Und sie ist, jedenfalls in Steyr, als solcher völlig unterschätzt. Und einen persönlichen Bezug gibts auch: Mein Vater Erich Atteneder hat bei seinem Berufsstart in der (verblichenen) Baufirma Zwettler als einen der ersten Jobs das Zeichnen der komplexen, x-förmigen Schalung ausgefasst.

Geld war in bescheidenem Ausmaß vorhanden und so haben wir den Auftrag mit niedrigem Honorar aber viel Freude angenommen. Die Architekten wollten eine Ausstellung und einen Katalog. Zuviel fürs knappe Budget. Und wir hatten die Idee, wie beides realisierbar ist: Der Katalog ist die Ausstellung und die Ausstellung ist der Katalog.

Nebenbei haben wir für die Drucksorten zur Bewerbung gesorgt: Flyer, Plakate, Einladung, Banner…

Bei der Vernissage war es dann schön zu beobachten, wie sich die Besucher in der Ausstellung zurechtfanden und sich aus der Ausstellung „ihren“ Katalog abgerissen und in der Mappe gesammelt haben.

Fein war auch, dass zwei Architekten der Arbeitsgruppe 4 anwesend waren: Johann Georg Gsteu und Friedrich Kurrent. Die Statements der alten, hochwachen und ob ihres Lebenswerks entspannt über den Dingen stehenden Männer zur Entstehung des Seelsorgezentrums, das Verhältnis von Künstler und Bauherr, die Architektur damals und an sich waren kurzweilig und interessant.
Besonders, wenn auch traurig: Johannes Spalt, der dritte Architekt ist praktisch zeitgleich mit der Ausstellungseröffnung verstorben.

Hier der Katalog (und die Ausstellung) als PDF.

Freitag, 14. Januar 2011
Michael Atteneder

Zur mobilen Ausstellung, die wir mit prenn_punkt, Dr. Doris Prenn gestaltet haben, ist auch ein Anwendungshandbuch für die KindergärtnerInnen entstanden.

Donnerstag, 13. Januar 2011
Michael Atteneder

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Auftraggeber UAK (Umweltakademie) des Landes OÖ und IFAU (Institut für ­Angewandte Umweltbildung)
Rahmen Mobile Ausstellung
KuratorInnen Sylvia Zierer, Margit Hammer, Mag. Dr. Oskar Schachtner
Thema Erforschen von Umweltphänomenen zu den Themenbereichen Boden, Wasser, Klima und Energie, Stoffkreislauf
Planungsphase 2008–2009
Laufzeit Dauer

Herausforderung
Flexible und multifunktionale Um­setzung von spannenden ­Experi­menten zur Umwelt

Umsetzung
Das Thema „Umwelt“ für Kinder­gärten wird in insgesamt 16 Stationen aufgegriffen. Zentrale Themenbereiche sind Boden, Wasser, Energie und Klima sowie Stoffkreislauf. Dem Motto „Lernen durch ‚be‘greifen“ folgend wurden jeder Station unterschiedliche Materialien zum ­Experimentieren und Erforschen ­zugeordnet.

Die Ausstellung besteht im Sinn funktionalen Designs aus kompakten, stapelbaren Kuben, die sicheres Transportmittel, attraktive Aus­stel­lungsfläche und strapazfähige ­Arbeitsfläche in sich vereinen. Die Kuben wurden mit lasierendem ­Direktdruck auf Holz entworfen. ­Bereits die Außenhaut jeder Station symbolisiert das Thema und visua­lisiert über die verwendeten Makromotive unaufdringlich aber erkennbar den Inhalt.

Dazu entstand bei uns auch das dazugehörige Anwendungs-Handbuch.

Text: Doris Prenn

Montag, 10. Januar 2011
Tobias Zachl

CARDEA ist der Name, der die Angebote von Primar Dr. Reinhard Resch aus Krems unter einen Hut bringt. Gemeinsam mit Dr. Barbara Kampas haben wir 2007 für den neuen Markennamen gesorgt. Für die grafische Umsetzung in Web und Print haben wir dem bestehenden Logo in Form geholfen, ein Farbsystem für die Bereiche entwickelt und das Ganze in verschiedenen Ausprägungen (Folder, Geschäftsdrucksorten, Website…) in die Umsetzung begleitet.

Den Bildpool lieferte Weinfranz, die Programmierung der Website stammt von is-it-on.