Dienstag, 16. Februar 2010
Michael Atteneder
prenn_punkt + Atteneder Grafik Design
Neue Standards im Sinne der barrierefreien Zugänge im Museums- und Ausstellungswesen zu Räumlichkeiten und Inhalten zu setzen, ist Herausforderung und Anliegen zugleich. Kosteneffiziente Planung und harmonische Adaptierung vorhandener Ressourcen unter Berücksichtigung des „inklusiven Zielgedankens“ und der UN-Konvention sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie die Vorgaben der Ö-Norm.
Inhalte allen Menschen zugänglich zu machen, bedeutet wesentlich mehr als nur rollstuhlgerecht zu sein.
Es wird daher besonderer Wert darauf gelegt, die Elemente zur inhaltlichen Barrierefreiheit harmonisch in die Ausstellung zu integrieren.

So werden auf interessante Weise auch Sehende und Hörende angesprochen und zugleich für die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkten Sinnesleistungen sensibilisiert. Die taktile Umsetzung von Bild- und Schriftquellen sowie die Transkription in Gebärdensprache oder Easy-to-Read sind nur einige Beispiele für ein universelles Design, das allen BesucherInnen zugute kommt.
Text: Doris Prenn
Dienstag, 2. Februar 2010
Michael Atteneder
prenn_punkt + Atteneder Grafik Design
Originelle Lösungen für anspruchsvolle Inhalte in zeitgemäßem Design garantieren hochwertige Ausstellungen für alle Zielgruppen.
Inhalt, Gestaltung und Grafik sind korrespondierende Einheiten einer Ausstellung. Konzeption, Auswahl und Komposition der Exponate, zielgruppenorientierte Texte, erstklassige Grafiken, klare Leitsysteme sowie einprägsame Gestaltung sind Basis hochwertiger Präsentationen. Visuelle und taktile Kommunikation komplexer Inhalte fügen sich harmonisch in historische und moderne Raumstrukturen ein, um neue Erlebniswelten zu schaffen.
Text: Doris Prenn
Donnerstag, 21. Januar 2010
Michael Atteneder
Bei „kreativ“, „Kreativität“ etc. reagiere ich ja immer ganz ablehnend, weil diese Begriffe inzwischen ja für eh fast alles (Beliebige) herhalten müssen. Mir ist es da ja schon lieber – zum Beispiel im Zusammenhang mit unserer Tätigkeit – von „Arbeit“ zu reden.
Aber: Zu dem Thema gab’s im Magazin brand eins und gibt’s in brand eins Online einen feinen Artikel „Die Gestörten“. Lohnt sich zu lesen – trotz des Umfangs und der Konzentration, die der Autor Wolf Lotter verlangt.
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Michael Atteneder
Werbung*) ist ja eher ein Kulturfolger: Sie interpretiert und nutzt die Realität viel mehr, als sie etwas erfindet oder kreativ (ein Wort das mich in der Breite/Wahl-/Belanglosigkeit seiner Verwendung sowieso sehr skeptisch macht) ist. Interessant ist aber doch, wenn die Realität die Werbung rechts überholt und ihr neue, ungewollte Bedeutung gibt: in diesem Fall dem Thema Fitness und den neuen, gefährlichen Wegen.

Fotografiert am 15. Oktober 2008 (Steyr, Taborknoten).
*) Wir verstehen uns nicht als Werber, sondern als Planer und Umsetzer von Corporate Design, Kommunikation und Orientierung.
Montag, 22. September 2008
Michael Atteneder
Das ist die Visitenkarte für das Wiener Sequoia-Quartett.

Eine Kleinigkeit, aber ich versuch dran was zu erklären, was ich (Neu)kunden oft zu erklären versuche: Gutes Grafik Design – und da im Besonderen Logos – müssen gut merkbar sein. Nona. Eine Falle dabei könnte sein, dass sie von der Idee her zu einfach, zu rasch einleuchtend sind. Der Hobel für den Tischler etwa. Ich hab den Eindruck, dass das „Merken“ besser funktioniert, wenn der Betrachter einmal ums Eck denken muss, wenn die Grafik eine inhaltliche oder visuelle Irritation beinhaltet.
Das funktioniert hier einfach und gut:

Das Auge versucht beim diagonal abgeschnittenen „Q“ ein Dreieck zu sehen. Aber dort, wo die Diagonale weiter links oben das „E“ von der anderen Seite schneidet, verwandelt sich die Fläche in eine Linie.

Und das irritiert. Find ich gut.