Dienstag, 8. Februar 2011
Atteneder Grafik Design

Mit dem Erscheinen des neuen Konzern-CorporateDesigns vor ein paar Jahren wurde auch das gesamte Leitsystem am Werksgelände von SKF in Steyr „fällig“ zur Erneuerung.

Über eineinhalb Jahre haben wir das neue Leitsystem für das Außengelände und die Innenräume konzipiert, bei den Beteiligten moderiert, mit der CorporateDesign-Authority von SKF in Schweden abgestimmt, im Detail geplant und bis zur Fertigstellung vor Ort begleitet.

Ein flexibles und qualitativ hochwertiges System aus Standardelementen wurde samt den unbedingt notwendigen Sonderlösungen flächendeckend montiert. Erfreulicher Produktionspartner für System, Sonderlösungen und Montage war die Firma Bayer aus Neuzeug.

|
Dienstag, 6. Juli 2010
Atteneder Grafik Design

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Auftraggeber Gemeinde Niederkappel
Rahmen Kulturwanderweg
Standort Niederkappel, Oberösterreich
Länge 8 Kilometer
Kurator VSD Josef Eibl
Thema Biographie Altbundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger
Planungsphase 2007– 2008
Laufzeit Dauer

Herausforderung
Klare Struktur bei optimaler ­Integration in die Landschaft, ­witterungsbeständig, ­vandalismus­sicher

Umsetzung
Klare, schlanke Stelen aus ge­ros­tetem Stahl mit einem integrierten drehbaren Niro-Würfel als Infor­mationsträger ragen aus der Landschaft. Die Stelen passen sich durch die ungewöhnliche Materialwahl der Landschaft an, ohne dabei an­bie­dernd zu wirken – gleichzeitig transportieren sie in ihrer Einfachheit und Klarheit auch optisch die Person des Altbundespräsidenten.

Passend zur Persönlichkeit von Dr. Kirchschläger sprechen die ein­zelnen Informationen in Form ­ausdrucksstarker Bilder und Zitate für sich selbst. Jedes der drehbaren Elemente trägt auf einer Seite ein ­Zitat, auf der anderen ein Porträt. Das drehbare Informationselement regt Neugierde und Entdecker­freude der WanderInnen an.

Text: Doris Prenn

|
Dienstag, 29. Juni 2010
Atteneder Grafik Design

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Auftraggeber Gemeinde Sarleinsbach, ­Oberösterreich
Rahmen
Kulturwanderweg
Standort
Sarleinsbach, Oberösterreich
Länge
10 Kilometer
Kurator
Franz Eibl
Thema
Besinnen auf gesellschaftlich zentrale Werte im regionalen Bezug
Planungsphase
2006 – 2007
Laufzeit Dauer

Herausforderung
„Lebensblicke“-Fenster in die V­ergangenheit schaffen

Umsetzung
Der zehn Kilometer lange Themenwanderweg „Lebensblicke“ rund um Sarleinsbach bezieht die landschaftlichen Reize des Mühlviertels ein. Zwölf Themen-Stationen animieren zum Betrachten und Reflektieren von zentralen Werten unserer Ge­­sellschaft.

Für die „Lebensblicke“-Fenster ­wurden gerostete Stahlträger und Aluprofile eingesetzt, um die um­gebende Landschaft sowohl zu kontrastieren als auch Teil von ihr zu werden. Jedes Fenster entspricht ­einer bestimmten Lebenssituation, die mittels historischer Abbildungen neugierig machen und zum Nachdenken anregen sollen. In den Bild­tafeln spiegelt sich das regionale ­Leben.

Für jede Station wurden Ruhezonen eingerichtet, die zum Verweilen ein­laden. Das kongruente Design wurde speziell auf die jeweilige Situation vor Ort abgestimmt.

Text: Doris Prenn

|
Dienstag, 20. April 2010
Atteneder Grafik Design

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Auftraggeber Serviceclubs Eferding: Rotary, ­Soroptimist, Roundtable, Kiwanis
Rahmen Sozialprojekt
Standort Aschach an der Donau, ­Donaupromenade
Länge 2 Kilometer
Kuratorin Dr. Doris Prenn
Thema Geschichte des Marktortes anhand historischer Gebäude
Planungsphase 2007–2009
Laufzeit ab 2008, Erweiterung 2009

Herausforderung
Entwicklung eines universellen ­Designs für konsequente Barriere­freiheit

Umsetzung
Für die elf Schwarzblechstelen wird ein zurückhaltendes Design ent­wickelt, das sich harmonisch in ­die Donaupromenade einfügt und ­zugleich den Anforderungen an ­universelles Design sowie Technik entspricht. Das Leitsystem ist in die Audiodeskriptionen integriert.

Schwenkbare Tastelemente, taktile Architekturfassadenmodelle, Videoübersetzungen in Gebärdensprache, Audiodeskriptionen und Easy-to-Read-Texte machen den kultur­historischen Weg entlang der Donau für alle ­Menschen zugänglich und ­informativ.

Die Kooperation mit einer Focusgroup gewährleistet volle Funktio­nalität.

Text: Doris Prenn

|
Montag, 1. Oktober 2007
Atteneder Grafik Design

Auf der GEMDAT-Kundenmesse im Stift Reichersberg. Direkt neben GISDAT an einem Tisch. Mit Infomaterial über Orientierungs- und Leitsysteme. Da kommen Gemeindevertreter aus ganz Oberösterreich und es ist überhaupt der erste „Messeauftritt“, seitdem ich selbstständig bin.

Und ein Grund, sich einen Überblick über diesen Bereich zu verschaffen:

  • Begonnen hat’s mit dem schnellen Noteinsatz für die Landesausstellung 1998 mit vier Anlaufpunkten in Steyr: Tourismusinformation, BMW, Museum Arbeitswelt und Industrieforum. (Traurige) Reste davon stehen heute noch herum… Aber: Funktioniert hat’s gut. Und:
  • Hans Stixenberger, damals in der NÖ Dorferneuerung für St. Peter in der Au zuständig, hat’s wahrgenommen und uns eingeladen, an der Konzeption eines Leit- und Orientierungssystems für den ländlichen Raum als Pilotprojekt mitzuwirken. Gemeinsam mit der Landschaftsplanerin Brigitte Hozang haben wir uns durch alle relevanten Themen zu einem funktionierenden Leitsystem gearbeitet: Beratung, Grundplanung und Zonierung, Gebiets- und Straßenbenennungen, Ausschussarbeit, Bürgerinformationen, Behördenchecks, Design der Systemhardware, Ausschreibung und Umsetzung des Systems bis zur einzelnen Hausnummer. Heute gibt’s im Ortsgebiet auch noch ein Gewerbeleitsystem.
  • Dann zwei Systeme im Waldviertel: Eggern (Bezirk Gmünd) und Schweiggers (Bezirk Zwettl) – nach gleichem System.
  • Ein weniger erfolgreiches in Gänserndorf – irgendwie zerrieben zwischen dem Fehlen der Bürgerinformation und dem Wunsch der Politik nach einem Leitsystem als Kompensation für andere Maßnahmen – auch was gelernt…
  • Windischgarsten hat zunächst ein System hauptsächlich zur Leitung des touristischen Verkehrs für die Bus- und Parkplatz-Infrastruktur bekommen. In einer Ausbaustufe haben wir dann ein Gewerbeleitsystem ergänzt.
  • Das Orientierungs- und Leitsystem Spital am Pyhrn – gerade in Produktion – ist wieder ein komplettes mit Zonierung, Straßenbezeichnung im Zentrum, Neuvergabe aller Hausnummern, umfassender Bürgerinformation und -diskussion.
  • Aktuell in Arbeit sind Edlbach in Ergänzung der Wegweisung in Windischgarsten (derzeit in der Konzeptphase) und Roßleithen als komplettes System – dort ist Christof von heute bis Mittwoch bei der Detailbegehung.
  • Und in weiterem Zusammenhang die Hausleitsysteme: Rathaus Steyr, Stadtwerke Steyr, LDZ – Landesdienstleistungszentrum Linz (mit mehreren Kilometern Wegen und Gängen und über 2.000 Türschildern…), Nationalparkzentrum Molln, Schwarz & Kallinger (Büros Linz/Steyr).
|