Dienstag, 6. Juli 2010
Atteneder Grafik Design

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Auftraggeber Gemeinde Niederkappel
Rahmen Kulturwanderweg
Standort Niederkappel, Oberösterreich
Länge 8 Kilometer
Kurator VSD Josef Eibl
Thema Biographie Altbundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger
Planungsphase 2007– 2008
Laufzeit Dauer

Herausforderung
Klare Struktur bei optimaler ­Integration in die Landschaft, ­witterungsbeständig, ­vandalismus­sicher

Umsetzung
Klare, schlanke Stelen aus ge­ros­tetem Stahl mit einem integrierten drehbaren Niro-Würfel als Infor­mationsträger ragen aus der Landschaft. Die Stelen passen sich durch die ungewöhnliche Materialwahl der Landschaft an, ohne dabei an­bie­dernd zu wirken – gleichzeitig transportieren sie in ihrer Einfachheit und Klarheit auch optisch die Person des Altbundespräsidenten.

Passend zur Persönlichkeit von Dr. Kirchschläger sprechen die ein­zelnen Informationen in Form ­ausdrucksstarker Bilder und Zitate für sich selbst. Jedes der drehbaren Elemente trägt auf einer Seite ein ­Zitat, auf der anderen ein Porträt. Das drehbare Informationselement regt Neugierde und Entdecker­freude der WanderInnen an.

Text: Doris Prenn

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Dienstag, 29. Juni 2010
Atteneder Grafik Design

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Auftraggeber Gemeinde Sarleinsbach, ­Oberösterreich
Rahmen
Kulturwanderweg
Standort
Sarleinsbach, Oberösterreich
Länge
10 Kilometer
Kurator
Franz Eibl
Thema
Besinnen auf gesellschaftlich zentrale Werte im regionalen Bezug
Planungsphase
2006 – 2007
Laufzeit Dauer

Herausforderung
„Lebensblicke“-Fenster in die V­ergangenheit schaffen

Umsetzung
Der zehn Kilometer lange Themenwanderweg „Lebensblicke“ rund um Sarleinsbach bezieht die landschaftlichen Reize des Mühlviertels ein. Zwölf Themen-Stationen animieren zum Betrachten und Reflektieren von zentralen Werten unserer Ge­­sellschaft.

Für die „Lebensblicke“-Fenster ­wurden gerostete Stahlträger und Aluprofile eingesetzt, um die um­gebende Landschaft sowohl zu kontrastieren als auch Teil von ihr zu werden. Jedes Fenster entspricht ­einer bestimmten Lebenssituation, die mittels historischer Abbildungen neugierig machen und zum Nachdenken anregen sollen. In den Bild­tafeln spiegelt sich das regionale ­Leben.

Für jede Station wurden Ruhezonen eingerichtet, die zum Verweilen ein­laden. Das kongruente Design wurde speziell auf die jeweilige Situation vor Ort abgestimmt.

Text: Doris Prenn

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Dienstag, 20. April 2010
Atteneder Grafik Design

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Auftraggeber Serviceclubs Eferding: Rotary, ­Soroptimist, Roundtable, Kiwanis
Rahmen Sozialprojekt
Standort Aschach an der Donau, ­Donaupromenade
Länge 2 Kilometer
Kuratorin Dr. Doris Prenn
Thema Geschichte des Marktortes anhand historischer Gebäude
Planungsphase 2007–2009
Laufzeit ab 2008, Erweiterung 2009

Herausforderung
Entwicklung eines universellen ­Designs für konsequente Barriere­freiheit

Umsetzung
Für die elf Schwarzblechstelen wird ein zurückhaltendes Design ent­wickelt, das sich harmonisch in ­die Donaupromenade einfügt und ­zugleich den Anforderungen an ­universelles Design sowie Technik entspricht. Das Leitsystem ist in die Audiodeskriptionen integriert.

Schwenkbare Tastelemente, taktile Architekturfassadenmodelle, Videoübersetzungen in Gebärdensprache, Audiodeskriptionen und Easy-to-Read-Texte machen den kultur­historischen Weg entlang der Donau für alle ­Menschen zugänglich und ­informativ.

Die Kooperation mit einer Focusgroup gewährleistet volle Funktio­nalität.

Text: Doris Prenn

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Montag, 1. Oktober 2007
Atteneder Grafik Design

Auf der GEMDAT-Kundenmesse im Stift Reichersberg. Direkt neben GISDAT an einem Tisch. Mit Infomaterial über Orientierungs- und Leitsysteme. Da kommen Gemeindevertreter aus ganz Oberösterreich und es ist überhaupt der erste „Messeauftritt“, seitdem ich selbstständig bin.

Und ein Grund, sich einen Überblick über diesen Bereich zu verschaffen:

  • Begonnen hat’s mit dem schnellen Noteinsatz für die Landesausstellung 1998 mit vier Anlaufpunkten in Steyr: Tourismusinformation, BMW, Museum Arbeitswelt und Industrieforum. (Traurige) Reste davon stehen heute noch herum… Aber: Funktioniert hat’s gut. Und:
  • Hans Stixenberger, damals in der NÖ Dorferneuerung für St. Peter in der Au zuständig, hat’s wahrgenommen und uns eingeladen, an der Konzeption eines Leit- und Orientierungssystems für den ländlichen Raum als Pilotprojekt mitzuwirken. Gemeinsam mit der Landschaftsplanerin Brigitte Hozang haben wir uns durch alle relevanten Themen zu einem funktionierenden Leitsystem gearbeitet: Beratung, Grundplanung und Zonierung, Gebiets- und Straßenbenennungen, Ausschussarbeit, Bürgerinformationen, Behördenchecks, Design der Systemhardware, Ausschreibung und Umsetzung des Systems bis zur einzelnen Hausnummer. Heute gibt’s im Ortsgebiet auch noch ein Gewerbeleitsystem.
  • Dann zwei Systeme im Waldviertel: Eggern (Bezirk Gmünd) und Schweiggers (Bezirk Zwettl) – nach gleichem System.
  • Ein weniger erfolgreiches in Gänserndorf – irgendwie zerrieben zwischen dem Fehlen der Bürgerinformation und dem Wunsch der Politik nach einem Leitsystem als Kompensation für andere Maßnahmen – auch was gelernt…
  • Windischgarsten hat zunächst ein System hauptsächlich zur Leitung des touristischen Verkehrs für die Bus- und Parkplatz-Infrastruktur bekommen. In einer Ausbaustufe haben wir dann ein Gewerbeleitsystem ergänzt.
  • Das Orientierungs- und Leitsystem Spital am Pyhrn – gerade in Produktion – ist wieder ein komplettes mit Zonierung, Straßenbezeichnung im Zentrum, Neuvergabe aller Hausnummern, umfassender Bürgerinformation und -diskussion.
  • Aktuell in Arbeit sind Edlbach in Ergänzung der Wegweisung in Windischgarsten (derzeit in der Konzeptphase) und Roßleithen als komplettes System – dort ist Christof von heute bis Mittwoch bei der Detailbegehung.
  • Und in weiterem Zusammenhang die Hausleitsysteme: Rathaus Steyr, Stadtwerke Steyr, LDZ – Landesdienstleistungszentrum Linz (mit mehreren Kilometern Wegen und Gängen und über 2.000 Türschildern…), Nationalparkzentrum Molln, Schwarz & Kallinger (Büros Linz/Steyr).
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