Freitag, 18. Dezember 2009
Tobias Zachl

Der Eisvogel war 2009 Vogel des Jahres. Linz war Kulturhaupstadt Europas. 42 ist die Antwort auf       . bachS war einleitung und schluss zugleich. Die Gefahr/das Potenzial von H1N1-Viren (oder war es R2D2?) war definitiv enorm. Die Krisenstimmung brachte den konservativen Parteien Zulauf. Aber es gibt auch Ausnahmen (Ergänzung: Stand 18.12.09 um 1:17Uhr „F- und FPKumpfbacken“). David war beim Zahnarzt. 20 Jahre Mauerfall (Berlin), 20 Jahre Simpsons, ein Jahrröda-Erscheinungsbild neu“. Barack Obama wird erster afroamerikanischer Präsident der Vereinigten Staaten und bekommt Friedensnobelpreis. Jörg Haider und Michael Jackson sterben. Der Oktober war ein seltsames und ein CD-Monat zugleich. Authentische Dinge waren und bleiben gut. Marc Johns zeichnete lustige Dinge mit und ohne Geweih. Wir lernten die Bedeutung des Worts „Neobiota“. Beck produzierte Charlotte Gainsbourg. Die Tiger Lillies wurden für Februar 2010 im röda fixiert. Adobe CS4 ersetzte CS3. Katharina begann ihr Studium, Martina startet als Grafikerin. Gert Jonke starb. Bildungsstreiks führten zum Wort des Jahres 2009: „Audimaxismus“. Bald wird kein Hahn mehr danach krähen – oder doch? So wie beim LHC. Datenschutz wurde zum großen Thema. Usain Bolt lief wie der Blitz. Die österreichische Katalog-Quelle versiegte. Wie weit ein green new deal noch entfernt ist, wird gerade in Kopenhagen entschieden. Das wird auch den Eisvogel interessieren.

Wir sind vom 21.12. bis zum 8.1. im Betriebsurlaub. Und? Nix.

Mittwoch, 9. Dezember 2009
Michael Atteneder

Nach langer Zeit haben wir wieder einmal ein Architekturbüro betreut.
Für DI Manfred Waldhör aus Linz haben wir ein Corporate Design vom Logo bis zu den Drucksorten und zur Homepage (Stand Dezember 2009: noch nicht online) gestaltet.

Donnerstag, 12. November 2009
Michael Atteneder

Frage von Der Standard | Rondo (16. Oktober 2009):
Ihre Formensprache ist geprägt durch Klarheit und Reduktion. Die Zeiten im Design standen in den letzten Jahren eher auf wild gemixt, laut und experimentell.

Antwort von Jasper Morrison:
Ich glaube, das Übertriebene kommt zu einem Ende. Ich denke auch, die Designszene konzentriert sich wieder mehr auf Dinge, die tiefer gehen und aufrichtiger sind. Es ist Zeit für das Design, wieder ein Stück erwachsener zu werden und sich daran zu erinnern, dass wir für Menschen gestalten, nicht für Medienpräsenz.

Ja – kein weiterer Kommentar.

Dienstag, 10. November 2009
Christof Zachl

Zwei Links zum Thema:

So gehört’s:
Der Apostroph in der deutschen Rechtschreibung

Und so eher nicht:
Deppenapostroph

Freitag, 30. Oktober 2009
Michael Atteneder

Das wohl spannendste Projekt ist das Corporate Design von Doris Prenn. Weil wir es hier einerseits mit einen ReDesign zu tun haben, andererseits Doris selbst als Gestalterin vieles mitbringt, was wir auch selbst in unserer Arbeit für wichtig halten: hohe Ansprüche an die Gestaltung, ständiges Hinterfragen des eigenen Wegs („;vielleicht“) und Gestaltungswillen, der zu unserem Job einfach dazugehört.

Also: viele Diskussion, viele Layoutrunden und am Ende die Klärung vieler Detailfragen, die zwar keiner außer uns bewusst sehen wird, die aber die Qualität guter Gestaltung ausmachen…
Und so schaut das Logo aus.

Die Drucksorten und andere Anwendungen sind in Arbeit – spannend in der Erarbeitung und sicher in absehbarer Zeit hier zu sehen…