Freitag, 26. Februar 2010
Michael Atteneder
Unter dem Titel erscheint was aus grauer Vorzeit – Entwürfe, die beim Archivieren oder zufällig wieder auftauchen. Und die ich selbst schon (fast) vergessen hab. Manches gefällt mir immer noch, manches ist nur skurril.

Angestellt in der Medias-Werbeagentur in Linz – 1988 bis 1991: Irgendwann hab ich dort aus Satzfahnen, CopyProofs und CreativCollection-Illustrationen meine erste Zeitung zusammengepickt. Das Erscheinungsbild war sicher nicht von mir.
Dienstag, 23. Februar 2010
Michael Atteneder
Ich: „Haben Sie schon irgendwelche Gedanken oder Ideen für Ihren neuen Internetauftritt, die wir berücksichtigen sollen?“
Kunde: „Ja. Wir wollen auf keinen Fall in das Internet, wo schon alle sind, wir dachten da an etwas Exklusiveres!“
©ausderHölle
Freitag, 19. Februar 2010
Michael Atteneder
prenn_punkt + Atteneder Grafik Design
Auftraggeber Verein Bauernmuseum Mondseeland
Rahmen Museumsneubau mit Veranstaltungszentrum innerhalb eines Freilichtmuseumsgeländes
Standort Mondsee | ein Raum
Fläche 100 Quadratmeter
Kurator DI Johannes Pfeffer
Thema Mondseer Bauernleben im Jahresablauf
Planungsphase 2007–2008
Laufzeit ab 2008
Herausforderung
Zeitgenössische Präsentation historisch-traditioneller Bauernarbeit

Umsetzung
Schwarzer Gussasphaltboden und historische Schwarz-Weiß-Fotografien dominieren die Ausstellung farblich. Weiße Zitate der Bauernregeln zu den zwölf Monaten fungieren als gut sichtbares Leitsystem auf dem dunklen Boden.
Im Zentrum der Ausstellung steht exemplarisch für die bäuerlichen Tätigkeiten im Lauf eines Jahrs ein lebensecht inszenierter, scheinbar schwebender Acker. Von der Ackerscholle und -furche über die Aussaat, Getreidesetzlinge und -ähren bis hin zum Stoppelfeld werden auf sechs Metern Länge die Jahreszeiten am Beispiel eines Getreidefeldes simuliert. Ein attraktiver Objektvorhang trennt den Raum optisch und präsentiert die notwendigen Arbeitsgeräte.
Entlang der Wände werden die Jahreszeiten durch lebensgroße Abbildungen historischer Schwarz-Weiß-Fotografien mit passend positionierten Originalobjekten dargestellt. Transparente Bild-/Texthänger rhythmisieren den Raum und informieren über die zehn Themenschwerpunkte Düngen, Pflügen und Eggen, Säen, Mähen, Gras, Heu, Obst, Milch, Wald, Getreide und Mais. In die Wandabwicklung eingeschnittene Monitore mit historischen Filmsequenzen sowie Oral-History-Akustikstationen runden die Ausstellung ab.
Text: Doris Prenn
Dienstag, 16. Februar 2010
Michael Atteneder
prenn_punkt + Atteneder Grafik Design
Neue Standards im Sinne der barrierefreien Zugänge im Museums- und Ausstellungswesen zu Räumlichkeiten und Inhalten zu setzen, ist Herausforderung und Anliegen zugleich. Kosteneffiziente Planung und harmonische Adaptierung vorhandener Ressourcen unter Berücksichtigung des „inklusiven Zielgedankens“ und der UN-Konvention sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie die Vorgaben der Ö-Norm.
Inhalte allen Menschen zugänglich zu machen, bedeutet wesentlich mehr als nur rollstuhlgerecht zu sein.
Es wird daher besonderer Wert darauf gelegt, die Elemente zur inhaltlichen Barrierefreiheit harmonisch in die Ausstellung zu integrieren.

So werden auf interessante Weise auch Sehende und Hörende angesprochen und zugleich für die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkten Sinnesleistungen sensibilisiert. Die taktile Umsetzung von Bild- und Schriftquellen sowie die Transkription in Gebärdensprache oder Easy-to-Read sind nur einige Beispiele für ein universelles Design, das allen BesucherInnen zugute kommt.
Text: Doris Prenn
Freitag, 12. Februar 2010
Michael Atteneder
Im Dezember und kurz vor Jahresende und in der Dichte vor dem Betriebsurlaub ist sich hier kein aktueller Beitrag ausgegangen.
Dabei hätte doch berichtet werden müssen, dass Martina am 1. Dezember bei uns angefangen hat. Als Grafik Designerin. Und als Ersatz für Katharina, die weitgehend Richtung Studium entschwunden ist (und dort inzwischen auch schon das erste Semester erfolgreich hinter sich gebracht hat…)
So ist es zwar ziemlich spät für die Information, dafür gibt’s mehr zu berichten: Dass Martina praktisch vom ersten Tag an mitgearbeitet hat, als wär sie schon länger bei uns und uns alle mit ihrer Professionalität überrascht hat. 2 CD-Entwürfe, eine Ausstellung und eine Weihnachtsfeier später ist nur anzumerken, dass das Ende der Probezeit Ende Februar nicht das Ende ihrer Mitarbeit bei uns sein wird! Kurz: Sie bleibt und wir freuen uns!