Erika Stucky ist nicht einzuordnen und trotzdem jedem wärmstens zu empfehlen. In San Francisco geboren und als Kind in ein Dorf im schweizerischen Oberwallis übersiedelt, hat sie viel von der Welt und praktisch jede erdenkliche Musik in sich. Jedes Programm eine Überraschung. Von der ersten Sekunde auf der Bühne an eine umwerfende Präsenz. Eine unglaubliche Stimme. In Sines/Portugal vor 7.000 Zuschauern.
Und am Freitag, 12. Dezember auf der exklusiven röda-Bühne.
Erika Stucky schlägt ein neues Kapitel auf: Nach den „selbstmörderischen Yodels“ stellt sie mit ihrem neuen Programm „Bubbles & Bangs“ ein musikalisches Tagebuch der letzten Jahre zusammen. „Es sind Titel, die ich während meiner Tourneen gehört habe – auf Flughäfen, in Taxis, in Hotelbars: Stones, Beatles, Eminem und Frank Sinatra.“ Hinzu kommen auch wieder eigene Geschichten vom Planeten Stucky: absurd, witzig, berührend.
Seit über zwanzig Jahren „on the road“ verwebt sie in ihrem neuen Programm verschiedene Stränge ihrer Vergangenheit und verdichtet ihre musikalische Ausdrucksweise gleich nochmals: Bestand die Begleitband in den vergangenen Jahren aus einer Tuba und Posaune, so wird sie mit einem Schlagzeug statt der Posaune weiter auf Rhythmus reduziert. „Es wird grooviger“, verspricht die Sängerin – ein Aspekt, den sie aus dem Hendrix-Projekt mit Doran, Studer und Jamaaladeen Tacuma mitnimmt.
Nach wie vor mit dabei ist Tubist Jonathan Sass, der in den vergangenen Jahren für die satten Basslinien gesorgt hat. Neu hingegen – obwohl schon jahrelang Wegbegleiter von Erika Stucky – Schlagzeuger Lucas Niggli, der schon auf der letzten CD „Suicidal Yodels“ für die typisch durchbrochenen Grooves sorgte.
