Archiv der Kategorie: Allgemein

Ausstellungen | Universal Design

prenn_punkt + Atteneder Grafik Design

Neue Standards im Sinne der ­barrierefreien Zugänge im Museums- und Ausstellungswesen zu Räumlichkeiten und Inhalten zu setzen, ist ­Herausforderung und Anliegen zugleich. Kosteneffiziente Planung und harmonische Adaptierung vorhandener Ressourcen unter Berücksichtigung des „inklusiven Ziel­ge­dankens“ und der UN-Konvention sind dabei ebenso zu berücksich­tigen wie die Vorgaben der Ö-Norm.

Inhalte allen Menschen zugänglich zu machen, bedeutet wesentlich mehr als nur rollstuhlgerecht zu sein.

Es wird daher besonderer Wert ­darauf gelegt, die Elemente zur inhaltlichen Barrierefreiheit harmonisch in die Ausstellung zu integrieren.

So werden auf interessante Weise auch Sehende und Hörende an­gesprochen und zugleich für die ­Bedürfnisse von Menschen mit ­eingeschränkten Sinnesleistungen sensibilisiert. Die taktile Umsetzung von Bild- und Schriftquellen sowie die Transkription in Gebärden­sprache oder Easy-to-Read sind nur einige Beispiele für ein universelles Design, das allen BesucherInnen zugute kommt.

Text: Doris Prenn

Kreativ? [brrrr…]

Bei „kreativ“, „Kreativität“ etc. reagiere ich ja immer ganz ablehnend, weil diese Begriffe inzwischen ja für eh fast alles (Beliebige) herhalten müssen. Mir ist es da ja schon lieber – zum Beispiel im Zusammenhang mit unserer Tätigkeit – von „Arbeit“ zu reden.

Aber: Zu dem Thema gab’s im Magazin brand eins und gibt’s in brand eins Online einen feinen Artikel „Die Gestörten“. Lohnt sich zu lesen – trotz des Umfangs und der Konzentration, die der Autor Wolf Lotter verlangt.

BuchTipp | Gerard Unger „Wie man’s liest“

Grade gelesen und eine wärmste Empfehlung:

Gerard Unger ist einer mit Theorien, die er uns weniger wissenschaftlich Veranlagten so erklärt, dass wir Spaß dran haben. Wird wohl daran liegen, dass er, was Typografie betrifft, auch ein großartiger Praktiker ist. Und – wie wir von seinen Vorträgen wissen – einer mit Humor.

Das irritierende Erlebnis, ein Buch über das Funktionieren des Lesens zu lesen, ist sicher auch Nichtfachleuten zu empfehlen.
Ein außerordentlich schönes Buch ist es auch noch.
Insgesamt also ein Genuss.

Für das Erscheinen in deutscher Sprache Sorge getragen hat die typografische gesellschaft austria. Auch sehr dankenswert.

Erschienen im Verlag Niggli AG, Sulgen/Zürich – ISBN 978-3-7212-0673-9.

Am Punkt.

Frage von Der Standard | Rondo (16. Oktober 2009):
Ihre Formensprache ist geprägt durch Klarheit und Reduktion. Die Zeiten im Design standen in den letzten Jahren eher auf wild gemixt, laut und experimentell.

Antwort von Jasper Morrison:
Ich glaube, das Übertriebene kommt zu einem Ende. Ich denke auch, die Designszene konzentriert sich wieder mehr auf Dinge, die tiefer gehen und aufrichtiger sind. Es ist Zeit für das Design, wieder ein Stück erwachsener zu werden und sich daran zu erinnern, dass wir für Menschen gestalten, nicht für Medienpräsenz.

Ja – kein weiterer Kommentar.

bachS


Für Bertl Mütter und Miki Skuta haben wir die CD „10 initial epilogues“ gestaltet.

Vor lauter Freude über dieses faszinierende Werk und die wunderbare Aufnahme der Goldberg Variationen von Miki Skuta haben wir jetzt auch noch dieses Doppelkonzert „gestaltet“.

Samstag, 24. Oktober 2009, ab 18 Uhr

Insgesamt eine große Empfehlung:
außergewöhnliche Musik(er)
außergewöhnlicher Ort
außergewöhnlicher Wirt

Altes Zeugs | O-415.660

Unter dem Titel erscheint dann und wann was aus grauer Vorzeit – Entwürfe, die beim Archivieren oder zufällig wieder auftauchen. Und die ich selbst schon (fast) vergessen hab. Manches gefällt mir immer noch, manches ist nur skurril.

Zum Beispiel das erste Atteneder!-Auto im (damals gültigen) Erscheinungbild. Selber handgeklebt – ungefähr 1989…

Wahrnehmung

Am 28. März 2008 hab ich mich entblößt (oder entblödet, wie man’s nimmt…) und was zu Linz09 geschrieben. Und außerhalb des Kreises der regelmäßigen Leser erwarteterweise keine Rückmeldung dazu bekommen.

Jetzt ist der Beitrag in einem Kommentar auf der Standard-Homepage (Suchwort: Logowahn) wieder aufgetaucht.
Liest also doch wer…
Und/oder erinnert sich…

10 initial epilogues

Und wieder einmal haben wir für Bertl Mütter eine CD gestaltet. Diesmal für seine Arbeit mit dem slowakischen Pianisten Miki Skuta.
Und wieder war es eine Freude, auf Basis der Begeisterung von Bertl ein Layout zu machen – in einer Konsequenz, die meist nur in Zusammenhang mit kompromissloser Kunst möglich ist. Vergleichbares fällt mir zum Beispiel hier ein…

Kaufen kann man die CD direkt bei Bertl Mütter.

Vor lauter Freude über dieses faszinierende Werk und die wunderbare Aufnahme der Bach’schen Goldberg Variationen von Miki Skuta haben wir jetzt auch noch ein Doppelkonzert „gestaltet“.
Hier gibt’s ein paar Seiten mit allen Infos drüber.
Insgesamt eine große Empfehlung:
außergewöhnliche Musik(er)
außergewöhnlicher Ort
außergewöhnlicher Wirt