Archiv der Kategorie: CD

Farbe: noTOOL

Für noTOOL Unternehmensberatung haben wir vor vielen Jahren den Namen maßgeblich mitentwickelt und das Erscheinungsbild gestaltet. Der Name trägt immer noch sehr gut den Vertrieb und die alltägliche Arbeit mit. Nur das vom Kunden gewünschte „Twinni“-Grün war nicht hinzukriegen: zu abhängig sind die 80% HKS67 von Papierfarbe, Druckerlaune, Oberfläche Umgebungslicht…

In Anerkennung dieser Tatsache gibts seit einiger Zeit einen Setzkasten. In dem werden Schnipsel aller gescheiterten Versuche gesammelt.

Buburuza: kalt+tragbar

Für Kunden, die Eis aus Österreichs beliebtestem Eisladen (©Falstaff) in Perle, Baustein oder Blume mit nach Hause nehmen, gibts neue Tragtaschen. Besonders gut produziert von GWV  – inklusive perfekt passender Verklebung am Boden.

Auer Mühle

Für Thomas Auer haben wir den bestehenden Auftritt der Auer Mühle GmbH in Dambach überarbeitet. Ein recht solides Erscheinungsbild, das über die Jahre etwas Ballast angehäuft hat und in den Details unsauber wurde, war der Ausgangszustand.

Nach einem vorsichtigen ReDesign und einem Auffrischen des Gestalltungsbaukastens haben wir bereits einige Dinge umgesetzt. Fazit: funktioniert und kommt gut an!

AUER Messestand

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Neue Grafik für Neue Musik

Salzburg macht ja in erster Linie durch althergebrachte Themen von sich reden. So ist es kein Wunder, dass auch das Bild in der Öffentlichkeit nicht gerade das progressivste ist. Neben Mozart, Festspielen und Altstadt gibt es aber auch Kontrapunkte die sich auf hohem Niveau bewegen.

The excellent œnm has performed several of my works with great distinction. Their performances were absolutely first rate, meint etwa Steve Reich – einer der bekanntesten Vertreter des Genres minimal music – über das Österreichische Ensemble für Neue Musik. Und genau für dieses Ensemble haben wir eine grafische Entsprechung ihres Tuns entwickelt.

Der bestehenden Wortmarke „oenm“ haben wir zur adäquaten Eigenständigkeit verholfen. Die Idee: die Trennung von „o“ und „e“ durch die Verwendung der Ligatur œ aufheben. Da diese im deutschen Sprachgebrauch in erster Linie im Wort Œuvre Einsatz findet – mit dem das Lebenswerk auch von Musikern bezeichnet wird – war auch der gewünschte Konnex zur Musik hergestellt. Aufgelegt quasi.

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Pragmatik vs. Nachkommafetischismus

Im Grafik Design geht es zum Einen natürlich um Ästhetik. Genauso wichtig sehen wir aber die Pragmatik unserer Ergebnisse. Also wie weit das Ganze ver-, anwend- und erweiterbar ist.

Dabei sind wir keine großen Fans von verschriftlichten Regelwerken. In manchen Fällen hat ein Corporate Design-Manual allerdings schon seine Berechtigung. In einem aktuellen Fall, weil die europaweite Firmenstruktur recht komplex ist und die bisher gepflegte liberale Kultur im Bereich des Logos unerwünschte Stilblüten hervorgebracht hat.

Innerhalb eines solchen Manuals ist es gängig, die Logoproportionen und die Positionierung auf Layouts zu definieren.

Und da wählen wir einen möglichst pragmatischen Weg …

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… andere sind dafür sehr genau unterwegs*

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* und das stammt nicht etwa von einem Grafiklehrling, der es noch nicht besser wissen kann, sondern von einer großen Agentur.