Adlwang | Kunst am Bau

Für HERTL.ARCHITEKTEN haben wir die Beschriftung ihres Neubaus in Adlwang entworfen. Aus der Unschlüssigkeit der Benutzer über die Namensgebung entstand ein Band aus durcheinandergemischten Wortbestandteilen – von Ulrike Griebler und ihrem Team Ton in Ton mit ganz wenig Auftrag auf den Putz gespachtelt (was bei manchen Lichtverhältnissen fast unsichtbar wird) und teilweise gemalt hervorgehoben.

Typo: Directors Gothic 210 | Lettering Inc | Southfield, Michigan

Auer Mühle

Für Thomas Auer haben wir den bestehenden Auftritt der Auer Mühle GmbH in Dambach überarbeitet. Ein recht solides Erscheinungsbild, das über die Jahre etwas Ballast angehäuft hat und in den Details unsauber wurde, war der Ausgangszustand.

Nach einem vorsichtigen ReDesign und einem Auffrischen des Gestalltungsbaukastens haben wir bereits einige Dinge umgesetzt. Fazit: funktioniert und kommt gut an!

AUER Messestand

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Landesausstellung 2016 – Mensch & Pferd

Wir waren für die Ausstellungsgrafik der Landesausstellung 2016 „Mensch und Pferd“ zuständig. In Zusammenarbeit mit den Ausstellungsgestaltern Hans Kropshofer (Lambach) und Peter Felzmann (Stadl-Paura) haben wir an den zwei Standorten sehr unterschiedliche Darstellungen des Themas umgesetzt.

Die Fotos stammen von Christoph Goldmann.

Lambach

Stadl-Paura

Kerning 4.0

Architekten machen Typografie: Immer schon ein Quell großer Freude, bestehend aus feinster Schriftwahl (auch „Buschstabenwahl“), sauber geplantem Kerning und preisverdächtigen Proportionen.
Im Bild ein Beispiel. Danke!

kerning

Neue Grafik für Neue Musik

Salzburg macht ja in erster Linie durch althergebrachte Themen von sich reden. So ist es kein Wunder, dass auch das Bild in der Öffentlichkeit nicht gerade das progressivste ist. Neben Mozart, Festspielen und Altstadt gibt es aber auch Kontrapunkte die sich auf hohem Niveau bewegen.

The excellent œnm has performed several of my works with great distinction. Their performances were absolutely first rate, meint etwa Steve Reich – einer der bekanntesten Vertreter des Genres minimal music – über das Österreichische Ensemble für Neue Musik. Und genau für dieses Ensemble haben wir eine grafische Entsprechung ihres Tuns entwickelt.

Der bestehenden Wortmarke „oenm“ haben wir zur adäquaten Eigenständigkeit verholfen. Die Idee: die Trennung von „o“ und „e“ durch die Verwendung der Ligatur œ aufheben. Da diese im deutschen Sprachgebrauch in erster Linie im Wort Œuvre Einsatz findet – mit dem das Lebenswerk auch von Musikern bezeichnet wird – war auch der gewünschte Konnex zur Musik hergestellt. Aufgelegt quasi.

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